C - CO2-Laser

Ein CO2-Laser (Kohlendioxidlaser) erzeugt durch sein mit Kohlendioxid gefülltes Lasermodul einen unsichtbaren Lichtstrahl mit einer Wellenlänge von 10.600 Nanometern (nm), dessen Wärmestrahlung vom bearbeiteten Material nahezu vollständig absorbiert wird.

Als Vorlage für eine CO2-Lasergravur eignen sich beliebige Bild- oder Vektordaten, die mit einer speziellen Software in ein CAD-Format, vergleichbar einer schwarz-weiß Bitmap, umgewandelt werden und dann zur Ansteuerung des Lasers dienen.

Starre Spiegel lenken die bei der Glasbearbeitung üblicherweise verwendeten Laserimpulse des CO2-Lasers in einen Galvanometer-Scanner, in dem zwei bewegliche Spiegel den Strahl entsprechend der vorhandenen Daten in X- und Y-Richtung durch ein Objektiv weiterleiten. Dieses Objektiv fokussiert den Strahl in einem Abstand von ca. 190 mm direkt auf die Glasoberfläche.

Entsprechend der Sprödheit des Materials lässt die Energiedichte der etwa vier Nanosekunden kurzen Laserimpulse definierte Stücke von der Oberfläche abplatzen und erzeugt so winzige Beschädigungen, erkennbar als weißliche Punkte von etwa 0,15 mm Durchmesser.

Das Ergebnis dieser Bearbeitung ist einer sandgestrahlten Fläche ähnlich, jedoch mit einer wesentlich glatteren Oberflächenstruktur.

Weitere Informationen: STAR GLAS > Co2-Laserbearbeitung > Technik

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